SPD-Ortsverein im Gebhardshainer Land

SPD-Fraktion erteilt teuren Statussymbolen und Besitzstandswahrung eine Absage

Pressemitteilung

Die SPD-Fraktion im VG-Rat Gebhardshain befasste sich im Vorfeld der Ratssitzung am 1. Oktober mit dem Gesetzentwurf des Landes zur Fusion mit der Verbandsgemeinde Betzdorf.

 

Fraktionschef Christoph Schneider fand anerkennende Worte für den Erkenntnisgewinn bei der FWG. Während diese seinerzeit im eigenen Vorschlag zur Fusion mit der VG Daaden noch zwei nahezu komplette Rathäuser haben wollte, sei jetzt in den Medien zu lesen gewesen, dass die FWG eine zweite Verwaltungsstelle aus Kostengründen ablehne.

Die SPD-Fraktion hat ihre klare Auffassung zu diesem Thema – so ihre Pressemitteilung - nicht verändert und bittet alle Beteiligten, teuren Statussymbolen und Besitzstandswahrung eine Absage zu erteilen. Es gehe zunächst um die Vermeidung von sozialen Verwerfungen für die Beschäftigten und langfristig um die Organisation von Bürgernähe.

Der frühere Fraktionssprecher Bernd Becker erinnerte daran, dass die SPD vor Jahren schon angeregt habe, in Elkenroth ein Bürgerbüro oder ein mobiles Bürgerbüro auf Anforderung einzurichten. Becker: „Um Bürgernähe geht es jetzt auch. In Gebhardshain muss – neben einer „Tourist-Info“ - eine Anlaufstelle für alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sein und bleiben; bestenfalls auch für Dienstleistungen der Kreisverwaltung“.

Und die Fraktion ist sich einig darin, dass dieser Umstand hinreichend und abschließend im Fusionsvertrag formuliert ist und die Beschreibung einer zweiten „Verwaltungsstelle“ im Landesgesetz nicht zielführend ist.

Bis auf weiteres werde das Gebäude in Gebhardshain auf jeden Fall gebraucht, ist die SPD sich sicher. Beigeordneter Thomas Theis: „Der neu gewählte Rat und der neue Bürgermeister wird einen kontinuierlichen Veränderungsprozess zu organisieren haben“. Möglicherweise werde sich in späteren Jahren eine viel bessere und attraktivere Nutzungsmöglichkeit für das Gebäude ergeben, war man sich einig.

Ratsmitglied Ralf Weyrich äußerte allerdings Verständnis für die Haltung des Gebhardshainer Gemeinderates. Weyrich: „Es ist emotional nachvollziehbar, dass die Sitzgemeinde das Rathaus behalten will“.

 
 

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