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Kreis- SPD gibt Startschuss für Landtagswahlkampf – Sabine Bätzing- Lichtenthäler und Thorsten Wehner kandidieren

Pressemitteilung

Pressemitteilung des SPD-Kreisverbandes Altenkirchen:

Geschlossen und selbstbewusst wollen die Sozialdemokraten im Kreis Altenkirchen den Landtagswahlkampf anpacken. Dabei können sie sich der Unterstützung ihrer Parteifreunde in der Verbandsgemeinde Rennerod (Westerwaldkreis) sicher sein. Dieses deutliche Signal ging jetzt von den beiden Wahlkreiskonferenzen der SPD im Barbarasaal der Stadthalle Betzdorf aus.

Mit nur einer Gegenstimme wurde die frühere Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing- Lichtenthäler, heute Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland- Pfalz, zur Direktkandidatin im Landtagswahlkreis 1 gewählt. Zum Wahlkreisgebiet gehört neben den Verbandsgemeinden Betzdorf, Kirchen und Herdorf- Daaden auch die VG Rennerod.

Sogar 100 Prozent Zustimmung von den Vertreterinnen und Vertretern der SPD- Ortsvereine in den VGs Altenkirchen, Gebhardshain, Hamm, Flammersfeld und Wissen erhielt MdL Thorsten Wehner, Landtagskandidat im Wahlkreis 2. Mit großer Mehrheit wurden ebenfalls die beiden B- Kandidaten gewählt. Ersatzbewerber im Wahlkreis 1 ist der SPD- Kreisvorsitzende und Kirchener Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen. Im Wahlkreis 2 tritt Heijo Höfer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Stadt Altenkirchen, an.

 

Sabine Bätzing- Lichtenthäler und Thorsten Wehner dankten den Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen. Beide betonten die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Vorständen und Mitgliedern der einzelnen Ortsvereine in den zurückliegenden Jahren. Ziele müssten sein, am 13. März 2016 beide Wahlkreise direkt zu gewinnen und die erfolgreiche Arbeit der SPD- geführten Landesregierung unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer fortzusetzen.

Sie wolle als Wahlkreisabgeordnete Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger sein, erklärte Bätzing- Lichtenthäler in ihrer Kandidatenvorstellung. Bei den politischen Themenfeldern müsse man als Abgeordnete ein „Allrounder“ sein. Besonders am Herzen liegen ihr auch aufgrund ihrer bisherigen politischen Tätigkeiten die Gesundheits- , Familien- und Seniorenpolitik mit allen Aspekten, angefangen bei der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum über die Fachkräftesicherung in der Pflege bis hin zu flexiblen und qualitativ hochwertigen Bildungsangeboten. Weitere wichtige Punkte seien zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region, eine moderne Infrastruktur und die Stärkung des Zusammenhaltes unter den Menschen. Zu letzterem zählt die SPD- Politikerin auch die Themen Integration, Inklusion und ehrenamtliches Engagement.

Vor einer Richtungswahl stehen die Rheinland- Pfälzer laut Thorsten Wehner im kommenden Jahr. Die Frage laute, ob das Land weiter sozial gerecht regiert werden soll. Der Parlamentarier gab in seinem Tätigkeitsbericht einen Überblick über seine Arbeit als landwirtschaftspolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion und seine Mitgliedschaft im Bildungsausschuss sowie im Ausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung (bis 2014). Wehner betonte die Bedeutung des Kreises Altenkirchen als Wirtschafts- und Industriestandort. Zur Zukunftsfähigkeit zähle eine schnelle Autobahnanbindung (Stichwort: Ausbau B8 / B414) genauso wie der Breitbandausbau. Die Berufsbildenden Schulen bezeichnete er als „Erfolgsmodell im Dualen System“. Positiv sei, dass sowohl die BBS Betzdorf- Kirchen als auch die BBS Wissen am Schulentwicklungsprojekt EQul teilnehmen. Ziel dabei sei es, die Schulen in ihrer Eigenverantwortung, im Qualitätsmanagement sowie einer veränderten Lehr- und Lernkultur zu stärken.

Mut für die anstehende Wahlkampagne machte den Genossinnen und Genossen vor Ort der Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion Alexander Schweitzer. Als Gastredner des Abends zog er eine positive Regierungsbilanz und warb seinerseits um Unterstützung für die kommenden Herausforderungen. Rheinland- Pfalz sei unter SPD- Führung ein junges und modernes Bundesland geworden. Niemals zuvor habe es so viele Menschen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gegeben wie heute. Auch sei man das Land mit den meisten Unternehmensgründungen in Deutschland. In einem EU- weiten Ranking der 80 innovativsten Regionen belege man einen hervorragenden 15. Platz, so Schweitzer, der die gute und gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule als weiteren Standortvorteil nannte. So habe die SPD beispielsweise durch die Einführung der Ganztagsschulen oder der Kindertagesstätten auf die veränderte Lebenswelt reagiert. „Die SPD braucht sich nicht zu verstecken. Wir haben allen Grund, mit Mut und Überzeugung für unsere Vorstellungen einzutreten“, lautete folgerichtig zum Schluss sein Appell an die Anwesenden.

 
 

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